Projektwoche “Zeitreise”

Eine Projektwoche an der Stockfleth-Schule in Hamburg-Langenhorn im Mai 2010

Das Thema: Kunst & Kultur

Eine Zeitreise in kulturelle Welten großer Genies – Da Vinci, Beethoven, Mozart

Und wisst ihr was? Alle wollten in der Leonardo Da Vinci-Gruppe mitarbeiten! Also entschied das Los!

Eine Woche, fünf Tage, hatte ich mit zwölf Kindern der vierten Klassen das Vergnügen und die Herausforderung, uns mit dem Leben von Leonardo Da Vinci, Ludwig van Beethoven und Wolfgang Amadeus Mozart zu beschäftigen.

Wie lernen Kinder am besten? Mit Freude am eigenen Erleben und Darstellen.

Drei Gruppen mit jeweils vier Kindern und einem Koordinator, den die Kids selbst vorschlugen, erarbeiten sich die Inhalte mit Hilfe des Internets, mit einem Besuch in der KIBI, der Kinderbibliothek,  mit Musikinstrumenten, Tanz und Texten.

Die Mozartgruppe hatte sich etwas ganz Besonderes ausgedacht: den Falko-Song “Rock me Amadeus” als Rap-Version mit Perücken und coolen Sonnenbrillen. Und am Klavier spielte ein Junge “Die kleine Nachtmusik”.

Die Beethoven-Gruppe übte die “Ode an die Freude” mit Trommelwirbel und Sprechgesang zu Schillers “Seid umschlungen Millionen. Diesen Kuss der ganzen Welt”.

Die Da Vinci-Gruppe dichtete einen Poetry-Slam auf das super Genie und mit Percussion wurde geübt.

Alle drei Gruppen bastelten an einer Collag ihres ganz besonderen Idols, mit Bildern und Texten, die sie am Ende der Projektwoche in der Turnhalle der Schule den Eltern, Lehrern und allen Kindern  vorstellten und die Bühne für ihre Präsentation der “Zeitreise” in kulturelle Welten der drei Genies verwandelten.

Eine gelungene Vorstellung mit viel Applaus für alle.

Es hat auch mir so viel Spaß gemacht, weil die Kids so wissbegierig und begeistert dabei waren.

Dieses Projekt kann man für andere Schulen übernehmen, eine ganze Woche sich mit den Biografien großartiger Menschen der Vergangenheit auseinandersetzen, ihre Werte kennen lernen. Egal aus welchen Bereichen sie kommen, der Malerei, der Dichtung, der Musik oder der Wissenschaften.

Und die kreative Umsetzung kennt keine Grenzen.